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bescheidene Anfänge, große Ziele

Angefangen haben die Aktivitäten auf diesem Gebiet, als Josef Disser (+2007), Oswald Rachor (+2005),  und Robert Herr begannen, Daten aus Kirchenbüchern abzuschreiben und übersichtlich in Familienblätter einzutragen. Aber schon früh entwickelte Oswald Rachor eine Access-Datenbank auf dem PC, in die nach und nach die Inhalte vieler Aktenordner eingetragen wurden, und  so waren 1998 schon mehr als 10 000 Familien erfasst.

Anfang 2001 stieß Peter Wolf zu der Gruppe und brachte seine PC-Kenntnisse mit in die Arbeit ein. Jetzt ließ sich auch die Idee einer Ausstellung realisieren. Mit Hilfe eines Großformat-Plotters konnte man zu den häufigsten Namen in Zellhausen die jeweilige Ahnenreihe auf Schautafeln anschaulich darstellen. Teilweise reichten diese zurück bis in das 16. Jahrhundert. Die Räume der Sparkassenfiliale boten einen sehr schönen Rahmen für die Präsentationen.

2006 konnte dann eine ähnlich gestaltete Ausstellung über Mainflinger Familien im Kilianushaus der Pfarrei St. Kilian in Mainflingen realisiert werden. Beide Präsentationen waren ein großer Erfolge für die kleine Forschergruppe und unseren Verein.

Nach und nach wurden auch Nachbarorte in die Arbeiten einbezogen. Die Einbeziehung von Seligenstadt ergab sich gewissermaßen zwangsläufig, weil Zellhausen eine Filiale von Seligenstadt war und die eigenen Kirchenbücher erst ab 1773 geführt wurden. Auch die beiden anderen Seligenstädter Filialen Klein-Welzheim und Froschhausen wurden mit bearbeitet. Dazu kamen noch Klein-Krotzenburg, Hainstadt und Weiskirchen.

Guten Kontakte zu Familienforscher auf der bayerischen Mainseite und aus dem Raum Aschaffenburg ermöglichen, auch Vorfahren von dort einfach und schnell zu recherchieren.

Um 2001 wurden dann die ersten Genealogieprogramme entwickelt, und die Mormonen haben ihr Programm PAF kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Umstellung der vorhandenen Access-Datenbank auf das übernommene System PAF war eine außerordentlich aufwändige Angelegenheit. Am Ende war es aber möglich, gewissermaßen „auf Knopfdruck“ komplette Ahnenlisten zu erstellen.

Das nächste Ziel der Arbeiten ist jetzt, Familienbücher zu erstellen. Dazu sind alle Eintragungen der Tauf-, Heirats- und Sterbebücher zu erfassen, auch z. B. die Daten von Zugewanderten und der Paten soweit sie in den Taufeinträgen genannt sind. Für Mainflingen kommt erschwerend hinzu, dass die Kirchenbücher nicht mehr in der Pfarrei vorhanden sind, sondern beim Bischöflichen Ordinariat aufbewahrt werden.

Für das Projekt „Familienbücher“ ist dringend Hilfe erwünscht. Jeder, der Interesse an der Familienforschung hat, sich ein wenig am PC auskennt (Minimalkenntnisse in Excel) und gerne etwas Zeit sinnvoll einsetzen möchte, ist herzlich eingeladen mitzuarbeiten. Das Lesen alter Handschriften ist meist eine schnell zu erlernende Fertigkeit.

Auch verfügt der Verein über eine Fülle interessanter handgeschriebener Dokumente, die zwar nicht direkt im Zusammenhang mit der Familienforschung stehen, aber noch gelesen und nach Themen erfasst werden sollen. Auch das wäre eine interessante Beschäftigung auf unserem Arbeitsgebiet.